Mini-Tag am 22. Mai 2018

Über 2.000 Ministrantinnen und Ministranten aus 140 Pfarren strömten am Pfingstdienstag ins Stift Seitenstetten, zum 17. Minitag der Katholischen Jungschar der Diözese St. Pölten. Als Höhepunkt des Tages feierte Abt Petrus Pilsinger mit den Kindern und Jugendlichen einen Gottesdienst unter freiem Himmel im Stiftshof.

Abt Petrus betonte die große Bedeutung der Freundschaft für das Ministranten-Dasein. Mehrere Punkte brauche es, um „freundschaftsfähig“ zu sein: Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft im Dienst, Treue, auch wenn man mal streitet, zuhören, miteinander reden oder sich Ratschläge geben lassen. Die Ministrantinnen und Ministranten seien für die Kirche und die Diözese St. Pölten eine große Freude, er danke ihnen, dass sie den wichtigen Dienst bei den Gottesdiensten wahrnehmen.

Ein besonders beeindruckendes Bild zeigte die bunte Kinderschar mit ihren Ministrantengewändern und den stolz getragenen Taferln und Transparenten der jeweiligen Pfarre.

Beim umfangreichen Programm mit 80 Workshops zu Spiel, Kreativität und Sport wurde der Gemeinschaftsgedanke gestärkt. Geboten wurde unter anderem eine Wasserrutsche, Riesenluftburgen, eine Foto-Box, Slackline, verschiedenste Bastelworkshops, Führungen und vieles mehr. Auch heuer waren spezielle Angebote für alle Ministranten über 13 Jahre dabei. Da der Katholischen Jungschar der Nachhaltigkeits-Gedanke besonders wichtig ist, wurde der Minitag heuer erstmals als zertifiziertes Green-Event durchgeführt.

Am Nachmittag besuchte Weihbischof Anton Leichtfried die Ministranten und kam mit ihnen bei einem kleinen Rundgang durch das Stiftsgelände ins Gespräch.

 

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Bericht M4TV

Priesterweihe P. Benedikt

Am 11. Mai 2018 feierten 600 Gläubige mit Benedikt Resch dessen Priesterweihe im Stift Seitenstetten. Weihespender des gebürtigen Bayern war der Weihbischof der Erzdiözese München-Freising, Rupert Graf zu Stolberg. Zahlreiche Freunde und Verwandte aus Bayern reisten an, am Gottesdienst nahmen auch zahlreiche Priester und Ordensleute, viele seiner Schüler/innen sowie Altbischof Maximilian Aichern und natürlich der Seitenstettner Abt Petrus Pilsinger teil. Sie alle machten die Feier zu einem Volksfest.

Viele Angehörige von Pater Benedikt kamen in bayerischer Tracht, traditionsgemäß brachten sie auch ein paar Fass Bier mit. Eine Priesterweihe ist ein faszinierendes Fest: Demütig vor Gott liegt der Weihekandidat am Boden und gibt dann sein Ja zum Priestertum. Alle Priester legen ihm anschließend die Hände auf und umarmen den Neugeweihten brüderlich. Danach zelebriert er die Heilige Messe mit und spendet am Ende des Gottesdienstes den Segen. Demnächst spendet er mehrfach den in der Bevölkerung beliebten Primiz-Segen (Erstlingssegen).

Durch die Priesterweihe verändere sich laut Stolberg beim Kandidaten etwas: nicht dem Grade nach, sondern dem Wesen nach, sage das Zweite Vatikanische Konzil. Der Geweihte werde dadurch anders, aber nicht besser und schlechte Eigenschaften würden nicht weggewaschen werden. Durch den Priester würde jetzt Christus handeln, jetzt hätte der Neupriester die Verantwortung in Jesu Stellvertretung zu handeln. Der Münchner Weihbischof betonte, dass durch die Sakramente Jesus Christus unmittelbar wirke. Es bewirke also Christus Heil und nicht der Priester. Daher sollten sie auch nicht „abheben und überheblich“ werden. Eine Parallele sah der Bischof im Hochfest Christi Himmelfahrt: Ab diesem Zeitpunkt konnten die Jünger Jesu nicht mehr nur „Schäfchen“ Nachfolger sein. Mit der Himmelfahrt mussten sie kirchliche Funktionen übernehmen, so sei es auch mit dem neugeweihten Priester. Angesichts weniger werdender Gläubiger und Kirchenkritik empfahl Weihbischof Stolberg, nicht zu lamentieren, sondern auf den Heiligen Geist zu vertrauen, der in die Zukunft führe.

 

 

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Motorrad – Sternfahrt zum Sonntagberg Vol II

Die zweite Auflage der Motorrad – Sternfahrt zum Sonntagberg wurde zum großen Erfolg.

Rund 1.000 Biker aus allen neun Bundesländern machten sich auf den Weg zum Wahrzeichen des Mostviertels.

Nach dem Treffen im Stift Seitenstetten machte sich der spektakuläre Konvoi über den Panorama Höhenweg auf zum Sonntagberg.

Organsiert vom Verein Basilika Sonntagberg mit Obmann Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und „Harley – Papst“ Ferdinand O. Fischer wurde die Sternfahrt zum großen Erfolg. Zahlreiche Sponsoren aus der 2-Radbranche unterstützen mit der Sternfahrt die Restaurierung der Basilika Sonntagberg.

Nach einem begeisternden Wortgottesdienst fanden sich bei sonnigem Nachmittagswetter und Musik die Motorradfahrer und viele Gäste zu einem kulinarischen Fest ein. Die Feuerwehr Sonntagberg unter der umsichtigen Leitung von Markus Ecker hatte nicht nur die Vor-Ort-Organisation perfekt in der Hand, sondern auch den kulinarischen Teil.

Einen großen Anteil am Erfolg der Veranstaltung leistet die Polizei aller Bundesländer mit ihrer umsichtigen Begleitung.

Abt Petrus Pilsinger zeigte sich nicht nur von der großen Besucheranzahl begeistert: „Es ist begeisternd zu spüren, wie groß das Gemeinschaftsgefühl unter den Motorradfahrern ist. Insbesondere das gemeinsame Singen in der Basilika war ein großes Erlebnis!“

Der Obmann des Vereins Basilika Sonntagberg NR-Präsident Wolfgang Sobotka betonte wie wichtig der Sonntagberg als Symbol und Wahrzeichen ist:

„Der Sonntagberg ist ein Ort zum Ankommen und zur Ruhe kommen. Es ist ein wunderbares Bild, wenn sie viele Menschen aus ganz Österreich hier her kommen,

um inne zu halten und Kraft zu schöpfen!“

Ferdinand O. Fischer, Sprecher der ARGE 2-Rad der Wirtschaftskammer Österreich, war als Organisator zufrieden über den großen Erfolg der Veranstaltung:

„Die setzen mit dieser Sternfahrt nicht ein Zeichen des Respektes auf der Straße, sondern auch im Leben.

Gemeinsam können wir Vieles bewegen  – auch eine tatkräftige Unterstützung für die Basilika Sonntagberg!“

Bürgermeister Thomas Raidl ist begeistert, dass der Sonntagberg immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt:

„Jede Veranstaltung am Sonntagberg hat eine große Strahlkraft. Die Biker-Sternfahrt ist ein besonderes Highlight, dass uns hilft diesen Kraftort zu revitalisieren!“

Nach dem Wortgottesdienst wurden die Motorräder von Abt Petrus Pilsinger gesegnet.

 

Segnung des Berg – Kreuzes von Alois Lindenbauer

Neben der Motorrad – Sternfahrt war die Segnung des Berg-Kreuzes von Alois Lindenbauer der zweite Höhepunkt des Tages. Der Künstler Leopold Kogler hatte einen Aufruf gestartet, um mit dem Verkauf von Werken österreichischer Künstler den Sonntagberg zu unterstützen.

Der Bildhauer Alois Lindenbauer gestaltete ein eindrucksvolles Holzkreuz, das vom Verein für Verkehrssicherheit in Wien dem Sonntagberg gespendet wurde.

In Anwesenheit von Obmann Wolfgang Sobotka, Bürgermeister Thomas Raidl, Organisator Leopold Kogler, dem Obmann des Vereins für Verkehrssicherheit in Wien Michael Takacs und dem Künstler Alois Lindenbauer wurde das Berg-Kreuz von Abt Petrus Pilsinger gesegnet.

Das Berg – Kreuz erhält am Sonntagberg einen prominenten Platz und soll ein Schutzzeichen für alle Motorradfahrer sein.