Sehenswürdigkeiten
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BIBLIOTHEK St. Benedikt empfiehlt seinen Mönchen, sich intensiv mit der Heiligen Schrift auseinanderzusetzen. Ein Kloster ist nicht zuletzt auch ein Ort des Wissens und damit der Bücher. Die prachtvolle Die Galerie und die Bücherschränke wurden aus Nussbaumholz hergestellt.Schließlich wurden sämtliche Bücher zumindest mit einem weißen Rücken aus Schweinsleder versehen, viele sogar ganz in weiß eingefasst, sodass der ganze Saal ein einheitliches Farbkonzept aufweist. Das Deckenfresko stammt vom Meister der österr. Barockmalerei, Paul Troger: „Die Anbetung des Lammes“ aus der Offenbarung des Johannes. |
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MARMORSAAL Der prunkvolle, farbenprächtige Marmorsaal ist mit akzentuierenden Pilastern aus Stuckmarmor, zwei Kaminanlagen und einer Wandgrotte für einen Springbrunnen geschmückt. Über allem thront ein meisterhaftes Deckenfresko von Paul Troger, das Religion und weltliche Weisheit darstellt, wie sie sich die Hand zur Vereinigung reichen. |
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KUNSTSAMMLUNG Seitenstetten besitzt eine der reichhaltigsten Gemäldesammlungen Österreichs. Ein Teil der wertvollen Galerie ist Martin Johann Schmidt, dem Kremser-Schmidt, gewidmet. Insgesamt sind 70 Bilder aus der Zeit zwischen 1745 bis 1800 von dem berühmten Barockmaler im Eigentum des Klosters. MODERNE GALERIE Stolz präsentiert Seitenstetten auch eine Galerie mit Kunstwerken zeitgenössischer Künstler, die durch ihren riesigen Umfang und mit großen Namen überrascht. |
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Chorkapelle |
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HOFGARTEN Vor dem Kloster liegt der wunderbar angelegte historische Hofgarten, von den Mönchen seit Jahrhunderten liebevoll gepflegt und vor einigen Jahren mühevoll nach barocken Originalplänen restauriert. Er lädt zu einem beschaulichen Sparziergang und zum Verweilen im Grünen ein.
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KIRCHE INNEN Nach einem verheerenden Brand um 1250, bei dem der romanische Stifts- und Kirchenbau fast völlig zerstört wurde, baute man die Kirche wieder auf. Der Neubau zog sich bis etwa 1300 und zeigt darum schon alle Eigentümlichkeiten des frühgotischen Stils. Bei einem abermaligen Stiftsbrand 1348 blieb nur die Kirche erhalten. 1677 ließ man das gotische Kircheninnere oberflächlich barockisieren. Themen der Deckenbemalung und der Altarbilder sind die Heiligen – Vorbilder und Fürsprecher im Himmel! Am Hochaltar dominiert das Bild der Himmelfahrt Mariens, wohl das großartigste Gemälde Reselfeldts, das um 1700 entstanden ist. St.Benedikt und Scholastika, der Gründer des Ordens und seine Schwester, und Petrus und Paulus bilden den Statuenschmuck rund um das Gemälde. |










