Die 2c zu Besuch bei den FMM

fmm 1Jeden Tag in der Früh gehen sie an den Schülern und Schülerinnen vorbei. Doch wer sind diese Frauen in grauen Kleidern mit Schleier? Woher kommen sie? Wo wohnen sie und was tun sie? Viele Schüler/innen unseres Gymnasiums stellen sich diese Fragen. Die 2C begab sich daher auf eine Spurensuche, um darauf eine Antwort zu geben.
Am 13. Juni ging es vorbei an der Stiftspforte zu einem Haus am Fuße des Klosterberges. Darauf ist zu lesen „Haus St. Franziskus“. Die Schwestern standen schon bei der Tür und hießen die Schüler/innen freundlich willkommen. „Gelebte Willkommenskultur“ wie wir später erfuhren. Im Speisesaal des kleinen Klosters war schon alles für einen Vortrag vorbereitet. Die Schwestern stellten sich den Schülern/innen kurz vor und dann ging es los.

Rund 800 Jahre zurück: hl. Franziskus. Der war den Schülern/innen durchaus kein Unbekannter und so konnten sie ihr Vorwissen aus dem fmm 2Religionsunterricht einbringen. Sie erfuhren auch, wofür die Abkürzung „FMM“ steht: Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens“. Es sind also Schwestern, die wie Franz von Assisi denken und fühlen. Sie lieben die Menschen und sie achten die Schöpfung. 6300 Schwestern sind sie weltweit. Sie stammen aus 79 Nationalitäten und arbeiten in 75 Ländern auf allen Kontinenten. Internationalität ist ihr Markenzeichen. Damit wollen sie sichtbar machen, dass die Einheit aller Menschen möglich ist. Marie de la Passion ist ihre Gründerin. Die Schwestern sind missionarisch in der Haltung „Wir haben nur eine Heimat – die Liebe“ unterwegs. Gesandt zu den Menschen, um für sie da zu sein. Dabei ist ihnen die Gottesmutter Maria ein Vorbild. Mittels zahlreicher Bilder zeigte ihnen die Hausoberin Sr. Marzena Dzikowska, eine gebürtige Polin, welchen Tätigkeiten die Schwestern nachgehen. So erfuhren die Schüler/innen, dass die Schwestern Evangelisierung betreiben, um den Dialog mit anderen Religionen bemüht sind, sich für soziale Gerechtigkeit und Frieden einsetzen, für Alte, Kranke und Notleidende da sind, Familien begleiten und für Jugendliche z.B. Exerzitien halten. Ihre Kraftquellen für alle diese Tätigkeiten sind die tägliche Eucharistiefeier und das Gebet. Bevor es zu einer Stärkung in den Klostergarten ging, wurde den Schülern/innen noch die letzte Säule des Lebens der FMM vorgestellt: Gemeinschaftsleben. Dabei staunten die Schüler/innen darüber, dass die Schwestern es durchaus verstehen zu feiern. Nach diesem informativen Vortrag ging es in den Klostergarten. Dort hatten die Schwestern schon eine Erfrischung und eine süße Stärkung vorbereitet. Nun war Zeit für die persönliche Begegnung und für die Erkundung des Gartens. Dieser ist ein kleines Idyll, ein Paradies. Wer mehr über die Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens erfahren möchte, ist herzlich dazu eingeladen, ihre Homepage zu besuchen: www.fmm.org
P. Matthäus

Impressionen aus dem Schulalltag


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