Ron Segal liest und diskutiert mit den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe

ron segal„Die Begegnung mit den Schülern empfinde ich als persönliche Bereicherung“ notierte der israelische Autor Ron Segal nach der Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern beim Signieren in seinen Roman „Jeder Tag wie heute“ (Adin).

Der 37jährige Ron Segal lotet in seinem Debütroman aus, was bleibt, wenn Erinnerungen vergehen. Adam Schuhmacher, ein bekannter jüdischer Schriftsteller, als Opfer des Krieges beinahe gezwungen, vieles von dem zu vergessen, was er gesehen hat, beginnt im Alter, sich wieder zu erinnern.

Er kehrt zum ersten Mal nach dem Tod seiner Frau nach Deutschland zurück, um für ein Literaturmagazin sein Leben und das seiner Frau zu erzählen. Doch das Vergessen droht nun von ganz anderer Seite. Seine Erinnerungen werden brüchig und reißen, seine Erinnerungen beginnen ihm durch die Hände zu rinnen, Fakten und Fiktion fließen ineinander.

Ron Segal wurde 1980 in Israel geboren. Er ist Absolvent der Sam Spiegel Film and Television School of Jerusalem. Der Autor lebt in Berlin und Tel Aviv, wo er an einer Animationsverfilmung seines Debütromans arbeitet. Als Vertreter der dritten Generation möchte er Post-Holocaust-Literatur schreiben. Bei seinen Filmarbeiten vertritt er die These, diese Thematik braucht neue Farben und neue Bilder.

Die E-Mail ein paar Stunden nach der Lesung verdeutlicht, dass er von unserer Schule, einem Gymnasium auf dem Land, das er so noch nie erlebt hat, beeindruckt war:

„Ich wollte mich nochmal ganz herzlich bedanken! Es war mir ein großes Vergnügen, eine Lesung an Ihrer wunderschönen Schule zu halten und ich habe mich vor allem über die neugierigen Fragen der SchülerInnen sehr gefreut. … Lasst uns bitte in Kontakt bleiben, falls Sie nach Berlin bzw. nach Israel kommen, oder wenn ich hoffentlich wieder einmal in Seitenstetten bin.“

Zum Schluss ein Beispiel von Ron Segal:

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Impressionen aus dem Schulalltag


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