Theaterbesuche der 3. und 7. Klassen

theater feb15KIJA ON TOUR - eine gute Form der Prävention

 Für die meisten Jugendlichen ist es Alltag: Internet, Computerspiele, soziale Netzwerke.

So viele Vorteile der Umgang mit dem Internet hat, so viele Schattenseiten gibt es.

Das Theaterstück „Fangnetz“ behandelt in 4 Szenen Beispiele von Cyber-Mobbing, Grooming, „Sexting“ und Onlinesucht.

 Es könnte in jeder Klasse passieren (Kieler Nachrichten, 01. April 2014)

Nicht belehrend oder schlechtredend, sondern sehr authentisch wird in der Sprache der Jugendlichen ein Spiegelbild gezeigt. Auch Lösungsansätze werden angedacht.

Trotz Faschingsdienstags war es für die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen kein Faschingsscherz.

 

7ab bei Faust I in Linz

So schreitet in dem engen Bretterhaus
Den ganzen Kreis der Schöpfung aus,
Und wandelt mit bedächt´ger Schnelle
Vom Himmel durch die Welt zur Hölle

Goethes berühmten Klassiker in einer gekürzten Fassung für drei Schauspieler/innen auf der kleinen Bühne in der Eisenhandstraße, in einer zeitgemäßen Inszenierung mit Livemusik, für Schüler verständlich aufbereitet.

Durch Lektüre und Unterricht gut vorbereitet näherten wir uns am 26. Februar dem vielschichtigen Klassiker und ließen uns von der unkonventionellen Inszenierung überraschen. Die Gretchentragödie war an Dramatik kaum zu überbieten.

Lang anhaltender Applaus am Ende.

Mindestens zwei Seelen schlagen in der Brust dieses "Faust"-Trios (OÖN 19. 9. 2014)

Mit Johann Wolfgang von Goethes "Faust eins" eröffnete die Tribüne Linz im ehemaligen Eisenhand die neue Saison.

 

Mut beweist die Tribüne Linz mit ihrer ersten Eigenproduktion der Saison: Goethes "Faust eins", in einer mit Bedacht auf knappe zwei Stunden gekürzten Fassung für drei Darsteller, kurzweilig inszeniert von Cornelia Metschitzer.

Immer wieder fasziniert Goethes in Knittelverse verpackte Zitaten-Schatzkiste, vom Schauspiel-Trio mit bewundernswerter Textsicherheit geöffnet. Man gönnt ihm diese Glanzrolle von Herzen: Rudi Müllehner lässt zwei Seelen in Fausts Brust schlagen – den scheuen Theoretiker, zu dem die bieder-beige Robe passt, und – mit funkelnd-stechendem Blick wie ein Adler, der sich in die Lüfte schwingt – den irrend nach Höherem Strebenden. Wie beiläufig unterschreibt er den Teufelspakt, den ihm Mephisto im Kassabon-Format unterbreitet: Torsten Hermentin ist ein aalglatter, hämisch grinsender Verführer. Julia Frisch gelingen ihre Rollen-Sprünge von der wollüstigen Hexe (mit ihren Handpuppen-Tieren) zum unschuldigen Gretchen, dem der Gürtel plötzlich zu eng ist. Eindringlich lässt sie die Verzweiflungstäterin in Apathie versinken. Für das Bühnenbild genügen einfache Requisiten: Ein mobiles Gerüst ist Bett wie Kerker oder lässt Faust um sich selbst kreisen. Licht- und Klangeffekte – wie ein dissonanter Gitarrenakkord – sind weitere einfache, aussagekräftige Gestaltungsmittel. In Auersbachs Keller outen sich die Darsteller als Rockband: teuflisch gut.

 

"Faust eins": Goethes Tragödie, gekürzt und inszeniert von Cornelia Metschitzer, Tribüne Linz, Premiere am 17. 9.

OÖN Bewertung: 4 von 6 Sternen

Impressionen aus dem Schulalltag


songwriting_workshop
skikurs
pausenhof
kartenspiel
frauenlauf
faschingsdienstag
Lauf für Nepal
Kaffeepause
Fasching