Auf den Spuren der Reformation

ex wy 17 51517-2017: 500 Jahre Reformation – ein Jubiläum. Die Schüler/innen der 4A wussten vom Reformator Dr. Martin Luther und von dem, was er ins Rollen brachte aus dem Geschichts- und Religionsunterricht. Doch: Hat diese Umwälzung auch etwas mit dem Mostviertel zu tun? Gab/Gibt es bei uns Protestanten? Veränderte die Geisteshaltung und das Gedankengut das Leben der Menschen im Mostviertel, z.B. in Waidhofen an der Ybbs?

ex wy 17 4Um eine Antwort auf all diese Fragen finden zu können, begaben sie sich gemeinsam mit Prof. P. Matthäus und
Prof. Schmutzer auf den Weg in die Statutarstadt. Erste Station der Exkursion war das 5e-Museum im Schloss Rothschild. Nach einem kurzen Einstiegsfilm zur Reformation und den geschichtlichen Hintergründen begrüßte uns die Kuratorin der Ausstellung Frau Mag. Inge Janda. Kompetent und fachkundig führte sie souverän durch die Ausstellung „Gegen Papst und Kaiser“. Dabei erläuterte sie, dass schon vor der Reformation durch den Buchdruck und der Entdeckung neuer Kontinente die Zeit der Renaissance begann. Somit war auch eine Zeitenwende eingeleitet worden. Sodann ging sie darauf ein, dass die rasche Ausbreitung des evangelischen Glaubens vor allem beim Landadel viele Anhänger fand. Viele dieser Handel treibenden Familien verfügten über Netzwerke über ganz Europa. Dadurch wurde die Verbreitung neuer Ideen und Entwicklungen beim Adel gefördert. Die im Renaissancestil erbauten bzw. damals umgebauten Schlösser und Burgen von z.B. Gleiß, Rothschild, Haag und St. Peter/Au erinnern noch heute an diese einst sehr einflussreichen Familien. Sie errichteten Schulen und förderten gerade dadurch die Ausbreitung des evangelischen Glaubens. Zweite Station der Exkursion war die Waidhofener Stadtpfarrkirche. Stadtpfarrer, Dechant Mag. Herbert Döller gab uns einen Einblick in die Baugeschichte der mächtigen und eindrucksvollen spätgotischen Hallenkirche. Dabei ging er vor allem auf die Reliquien der Kirche ein. Gerade der blühende Reliquienkult und die damit verbundene Frömmigkeit war den Reformatoren ein Dorn im Auge.
Um die zum Teil sehr harte und trockene „Kost“ besser verdauen zu können, war die dritte Station die Traditionskonditorei Piaty. Bei Kaffee, Kakao und himmlischen Kuchen und Torten konnten alle Eindrücke und Informationen noch einmal nachbesprochen und „sortiert“ werden.

Prof. P. Matthäus, Prof. Schmutzer

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Impressionen aus dem Schulalltag


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