6ab bei Theaterfeuerwerk im PHÖNIX Linz

Johann Nepomuk Nestroy: Höllenangst

Eine moderne Version von Johann Nepomuk Nestroys Posse wurde im Theater Phönix in Linz geboten. Überraschungen und Effekte begeisterten das Publikum im ausverkauften Theatersaal.

 

Der arbeitslose Schustersohn Wendelin fristet eine trübe, von Geldnot und Verfolgung gekennzeichnete Existenz. Aber nicht nur die weltlichen Machthaber scheinen sich gegen ihn verschworen zu haben, auch der himmlischen Fügung ist kein Vertrauen zu schenken. Warum es also nicht einmal mit dem Teufel als Verbündetem versuchen? Im Verlauf der Intrige um die heimliche Hochzeit des Richters mit einer jungen Frau, die ihr habgieriger Onkel in ein Kloster sperren will, um sich ihrer Güter zu bemächtigen, steht Wendelin, der sich fest in der Hand des Bösen glaubt, das erste Mal in seinem Leben auf der richtigen Seite.

Nestroys Posse »Höllenangst«, uraufgeführt ein Jahr nach der gescheiterten Revolution von 1848, spiegelt die deprimierende Vergeblichkeit der Revolte wieder: Nicht nur die Mächtigen halten an der bestehenden Ordnung fest, sondern auch die Ohnmächtigen haben sie so sehr verinnerlicht, dass jede Veränderung, ihres Glaubens nach, nicht mit rechten Dingen zugehen kann.

Impressionen aus dem Schulalltag


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