2B baut Brücken

Eurovisions Songcontest 2015 – Und wir waren dabei!

aus der wiener stadthalleIm Rahmen des Eurovisions-Songcontests 2015 wurden SchülerInnen aus ganz Österreich aufgerufen, Projekte zum Thema „Building Bridges“ einzureichen. Als Gewinn winkte eine Teilnahme am Youth Concert mit dem Programm des 2. Halbfinales. Und was hätte wohl besser gepasst als unser Projekt mit Hubert von Goisern, wo wir eine gelungene Brücke zu einer berühmten Persönlichkeit gebaut haben. Gesagt, getan: Wir waren dabei!

So machten wir uns am 20. Mai 2015 unter Aufsicht von Professor Schaumberger, Professor Fallmann und Professor Zach auf den Weg (wegen regnerischem Wetter mit Autos) zum Bahnhof St. Peter/Au. Von dort ging es mit dem Zug ab in die Wiener Stadthalle.

Es herrschte große Aufregung und alle waren schon auf die Beiträge gespannt. Im Zug wurde erst einmal für Ordnung gesorgt. Sind alle im richtigen Wagon? Haben alle Platz? Die Fahrt verlief sehr lustig. Süßigkeiten wurden ausgetauscht und schließlich hieß es: Alle aussteigen - wir sind in Wien! Am Bahnhof herrschte dichtes Gedränge. Viele Klassen trudelten ein: 8000 Jugendliche wussten nicht wohin, doch beaufsichtigt von einigen Polizisten fanden dann alle in einer langen Klassenprozession den Weg zum Songcontest. Kaum begann jemand zu jubeln, war wohl der erste Gedanke: Conchita Wurst? Wo? Vor der Stadthalle wurden erst mal Klos gesucht, anschließend Gruppenfotos gemacht (wohl das übliche Programm eines Schulausfluges) und schlussendlich wurden alle abgetastet, Taschen nach gefährlichen Gegenständen, Speisen und Getränken durchsucht. Es herrschte Flughafensicherheit. Endlich ging es hinein zur großen Bühne und zur Zuschauertribüne. Was? Eine große Bühne? Nein! Eine riesengroße Bühne. Überall standen oder schwebten Kameras. Der Saal war voll von bunten Lichtern und kreischendem Publikum. Begeistert wurden die reservierten Plätze gesucht und schon wurden wir von der Stimmung mitgerissen. Nach einem kurzen „Warm up“ begann die Show. Für 17 Länder (Litauen, Irland, San Marino, Montenegro, Malta, Norwegen, Portugal, Tschechische Republik, Israel, Lettland, Aserbaidschan, Island, Schweden, Schweiz, Zypern, Slowenien, Polen) wurde gejubelt und gekreischt. Die Stimmung in der Halle war viel mitreißender als vorm Fernseher, so Paul Kriener. Vor jedem Auftritt wurde jeweils ein Video der Sänger bei einem Ausflug in Österreich gezeigt. Auch die Interviews mit den Teilnehmern waren toll, wobei eher Conchita Wurst als Moderatorin bejubelt wurde. Alle Besucher waren von den Songs, den Choreographien, den Backgroundsängern und dem ganzen Gesamtpaket begeistert. Anna Lena Ritt berichtete: Es wurde mit vielen Lichteffekten gearbeitet. Jana Peschek schwärmt: Die Bühnenshow war mega. Nadine Dirtl war besonders von den Sängern beindruckt: Die Teilnehmer waren sehr professionell und man glaubte kaum, dass sie nervös waren. Gefesselt war man vom schnellen Bühnenumbau. In nur 40 Sekunden war die Bühne in eine völlig andere Szene verwandelt. Bei den ruhigen Liedern wurden die Handytaschenlampen eingeschaltet und bei den rockigen Songs wurde geklatscht und geschrien. Es waren wirklich viele schöne Lieder, so Mario Jetzinger. Moderiert wurde das Ganze von Miriam Weichselbraun, Alice Tumler, Arabella Kiesbauer und Conchita Wurst. Dies war eine Englischlektion der besonderen Art.

Auf dem Weg zum Bahnhof begegneten wir sogar der Sängerin von Norwegen. Schließlich saßen wir mit heiserer Stimme und müden Augen im Zug. Auf der Heimfahrt wurde noch eifrig diskutiert und spekuliert, wer wohl Chancen auf den diesjährigen Sieg des Eurovisions Songcontests haben könnte. Malta? Norwegen? Oder vielleicht Schweden?

Am nächsten Tag saßen wir zwar ziemlich müde in der Klasse, aber: Wir waren dabei – einfach unvergesslich!                                                                                                                                            Miriam Haslauer, 2B

Impressionen aus dem Schulalltag


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