BENET-Treffen der deutschsprachigen benediktinischen Schulen im Stift Kremsmünster

bene lehrertreffen kremsmunster marz18 1Von 13. bis 15. April fand das Benedictine Educators’ NETwork (BENET) im Stift Kremsmünster statt. Insgesamt nahmen über 60 Lehrer/innen aus 19 benediktinischen und zisterziensischen Schulen des deutschen Sprachraums teil, darunter auch 8 Lehrer/innen aus dem Stiftsgymnasium Seitenstetten. Ziel dieser Treffen ist es, auf verschiedenen Ebenen Begegnungen unter benediktinischen und zisterziensischen Schulen zu fördern.

Johannes Perkmann, Abtpräses der österreichischen Benediktinerkongregation, sprach in einem Hauptvortrag vom „Kloster als dritten Pädagogen“. Anhand der verschiedenen Räume eines Klosters erläuterte der Abtpräses den Auftrag der Lehrenden, unseren Schüler/innen Raum zur Entfaltung zu geben. Räume verleiblichen die Seele, sie lassen das in allen Dimensionen erleben, leiblich, geistig, reflektierend und begreifend. Nicht nur die Lehrer/innen mit ihrer Persönlichkeit, sondern auch das Schulgebäude und das Kloster durch seine Architektur und seine geistliche Prägung üben eine nachhaltige Wirkung auf Schülerinnen und Schüler aus. „Werde zu einem liebevollen Erwachsenen, der die Welt ein Stück besser macht“, so übersetzte der Aptpräses einen Wunsch an Schüler/innen aus einem Abschnitt der Regula Benedicti in unsere heutige Zeit.

Unsere Schulen sollen Raum geben

den jungen Menschen - zur Entfaltung ihrer Talente,

den Eltern - in einer von Hektik, Arbeit und Überforderung geprägten Zeit

den Absolvent/inn/en der Schule - ihnen unsere Gastfreundschaft nachhaltig spüren lassen

In mehreren Workshops erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die Besonderheiten des Stiftes Kremsmünster und seines Gymnasiums.

Katharina Brandstetter, Projektassistentin beim Zukunftsweg der Diözese Linz „Kirche weit denken“, verdeutlichte in einem zweiten Hauptreferat anhand von Geschichten, die das Leben schreibt, wo und wie Gott heute begegnet. Folgenden Merksatz gab sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit auf den Weg: „The only meaning of your life is to be loved forever.“ Sie berichtete von neuen pastoralen Handlungsfeldern, wie Storytelling als Methode für Vermittlung von Glaubensinhalten. Weiters erzählte sie von einem Modell der Straßenexerzitien als Form der eigenen Glaubensreflexion, die ich im Alltag aus der Wahrnehmung des Alltags vertiefen lerne.

Der Austausch unter den Pädagogen und Pädagoginnen stand im Vordergrund. Im gemeinsamen Gebet zeigte sich die geistliche Verbundenheit oft recht verschiedener Schulen, die jedoch alle auf dem Lebensprogramm des heiligen Benedikt aufbauen.

Das Lehrer/innenteam des Stiftsgymnasiums Seitenstetten, Helga Pausinger, P, Florian Ehebruster, P. Benedikt Resch, Barbara Schörghuber, Thomas Wagner, Mathias Weis, Martin Mayerhofer und Lucia Deinhofer, lud zum dreitägigen debeju-zum deutschsprachigen Benediktiner-Jugendtreffen-, das Ende September stattfindet, ein und freut sich schon auf Begegnungen mit ca. 170 Schüler/innen und Lehrer/innen aus ca. 15 verschiedenen Schulen in Seitenstetten.

Lucia Deinhofer

Impressionen aus dem Schulalltag


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