Foto © Stefan Kastenhofer

GART201918

Top Seminar – für fortgeschrittene Gartenbegeisterte
Es muss nicht immer Thuja sein –
Raumbildende Strukturen mit Pflanzen unterschiedlicher Art, Größe und Form!

Abwechslungsreiche und gut strukturierte Hecken sind ein immer wieder nachgefragtes Thema. Vorrangig in der Schweiz wurden als Alternative zu Gehölzhecken Staudenhecken entwickelt, die aufgrund konkurrenzstarker, standfester hoher Stauden wenig Pflege bedürfen, jedoch aufgrund ihres oft späten Austriebs erst sehr spät im Jahr wirksam werden. Deshalb sollte man sie mit einem Gerüst aus ganzjährig stabilen Gehölzen kombinieren.
In den häufig sehr kleinen Haus- und Siedlungsgärten sind auch „Nutz- oder Naschhecken“ sehr gefragt. Hierfür kommen also Obstgehölze ins Spiel. Warum sollte man nicht auch Gemüse und Kräuter in der „Hecke“ unterbringen können?
Außerdem soll die aus Pflanzen bestehende Einfriedung unserer Gärten Insekten und Schmetterlingen sowie Vögeln einen Lebensraum bieten. Demzufolge sind multifunktionale Pflanzungen gefragt, die folgende Funktionen erfüllen:

  • ganzjährig ansprechend für Mensch und Tier
  • Pflanzungen, die trennen und verbinden – Es gibt auch nette Nachbarn!
  • leicht pflegbar
  • etwas zum Naschen
  • klimaangepasst
  • proportional an den Gartenraum angepasst

Man könnte diese Liste sicher noch erweitern. Ziel des Seminars soll sein, aus Gehölzen und Stauden zusammengesetzte Heckenmodule zu entwickeln, die eine ganzjährige Raumbildung bieten können bei gleichzeitig abwechslungsreichen Bildern durch sich verändernde Farben und Strukturen. Solche dynamischen Pflanzungen bieten vielleicht keinen ganzjährig 100%igen Sichtschutz, aber eine dynamische, raumbegrenzende Struktur, die nicht viel Pflege erfordert. Begleitend sollen ein Ereigniskalender und ein Pflegeplan erstellt werden, die geeignete Pflanzenkombinationen aufzeigen, deren Größe, Gestalt und Standsicherheit und vor allem das Schnittregime für die einzelnen Arten berücksichtigen. Vielfalt statt Einfalt steht nicht nur jedem Garten gut zu Gesicht!

TIPP: Fotos und Skizzen von Breichen im eigenen Garten nicht vergessen

Was ist mitzunehmen: gartentaugliche Arbeitskleidung, Sonnenschutz, Regengewand, Gummistiefel, Arbeitshandschuhe

Datum: Donnerstag 17.- Freitag 18. Oktober 2019
Zeit: 9.00 – 17.00

Referentin: DI Cornelia Pacalaj – Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau / Erfurt
Kosten: 250,- excl. Nächtigung und Mittagessen (Mittagessen vor Ort buchbar, Zimmerbuchung Gästebüro Stift Seitenstetten 07477/42300-223)
Ort: Abt Berthold Räume – Meierhof
Max Teilnehmer: 20 Personen

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Foto © Bernd Hochwartner

GART201919

Südkoreas Gärten der Natürlichkeit

In diesem Gartenreisevortrag berichtet Bernd Hochwartner von seiner einmonatige Rundreise durch Südkorea. Seine Reise führte ihn zu einer Vielzahl von Gärten, mit einer breiten Spanne ihrer geschichtlichen Entstehung, die aber unter dem Synonym ‚Gärten der Natürlichkeit‘ von ihm zusammengefasst wurden. Von königlichen Gärten über Tempelgärten und Literatengärten spannt sich der Ausflug zu urbanen Parkanlagen und topaktuellen vertikalen Gartenprojekten. Eine Verkostung der traditionellen Wildkräuterverwendung in der koreanischen Küche steht ebenfalls am Programm.

Datum: Mittwoch 30. Oktober 2019
Zeit: 19.30 – 21.00

Referent: DI Bernd Hochwartner – Weidlfein Gartenkunst
Kosten: VVK/Abendkassa € 25,- inkl. Verkostung von südkoreanischen Speisen
Ort: Glashaus Hofgarten
Max Teilnehmer: 35 Personen

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