Mönch werden.

Ein Leben in unserer Gemeinschaft.

Der Berufung zum monastischen Leben geht die Berufung zum Mensch- und Christsein voraus. Der Benediktiner braucht keine außergewöhnlichen Leistungen vorweisen. Wenn er seine Fähigkeiten schon kennt, kann das hilfreich sein. Er soll aber auf jeden Fall offen dafür sein, weitere Begabungen in sich erst noch entdecken zu wollen. Die Bereitschaft zu hören, dem Evangelium Jesu Raum zu geben und darauf großherzig und konsequent zu antworten, ist eine grundlegende Haltung im Leben eines Benediktiners.

So wirst du Mönch

Suchen – Postulat

Im Postulat das Leben im Kloster in einer Art „Schnupperlehre“ kennen lernen …

offen und empfindsam sein einen wachen Geist, ein hörendes Herz haben; in sich, sein Leben hineinhorchen können

Wählen – Noviziat

Das Noviziat ist ein Art Probejahr. Erste Erfahrungen sammeln…

bereit sein, dem Ruf Gottes zu folgen sich für das Leben in einer Klostergemeinschaft entschließen, denn zum Glauben braucht man Freunde

Bleiben – Profess

Profess, in einem feierlichen Akt öffentlich versprechen, für eine bestimmte Zeit („zeitliche Profess“) oder für das ganze Leben („feierliche Profess“) als Mönch leben zu wollen

sein Leben vertiefen
immer größere Reife gewinnen
beten und arbeiten
Frucht bringen in Geduld

In der Liebe verwurzelt
und auf sie gegründet.

(Eph 3,17)

Kontakt

P. Laurentius Resch
laurentius@stift-seitenstetten.at
Tel.: +43 (0)7477 42300-00

Voraussetzungen für
das Leben als Mönch

Für das Leben als Mönch ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine abgeschlossene Schulausbildung (mindestens Matura) und ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich. Psychische, geistige und körperliche Stabilität und Gesundheit und menschliche Reife sind weitere Voraussetzungen, um ein Mönchsleben beginnen zu können.